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CI-Implantation in den
Niederlanden und
ihre soziale und ökonomische Integration
Einführung
Um einen Einblick in die aktuelle Lage hinsichtlich
der Bedeutung der CI für die soziale und ökonomische Integration der Gehörlosen
und/oder der stark Schwerhörigen zu bekommen, entschied die Commission Cochlear
Implantation (CCI) der Dutch Society on Hard Hearing (Niederländische
Vereinigung für Schwerhörige, NVVS) kürzlich, einen Fragebogen an alle
Mitglieder zu senden. In den Niederlanden haben derzeit etwas sechs bis sieben
hundert Menschen ein Implantat erhalten, wovon 440 der Kommission bekannt sind.
Diese haben den Fragebogen erhalten. Es wurden 179 (41%) ausgefüllte Fragebogen
zurück geschickt und statistisch ausgewertet.
In den Niederlanden begann die CI-Implantation 1987
in der Universitätsklinik Nijmegen, die Universitätsklinik Utrecht folgte kurz
danach. Gegenwärtig beschäftigen sich alle acht Universitätskliniken mit der
Implantation.
Die
Auswirkungen der Gehörlosigkeit vor der CI
In dem Fragebogen baten wir, Angaben zum Einfluss
der Gehörlosigkeit auf verschiedene Aspekte des Lebens, so wie sie vor der
CI-Implantation empfunden wurden, zu machen. Die Daten machen deutlich, dass
eine große Anzahl der Befragten die Erfahrung gemacht hat, dass die
Gehörlosigkeit eine große oder sehr große Auswirkung auf ihre Leistungsfähigkeit
im täglichen Leben hat. Dies gilt besonders für den Bereich
Arbeit/Zuhause/Schule wo über 85 % der Befragten angaben, dass die
Auswirkung groß oder sogar mehr als das ist. Nur ein kleinerer Prozentsatz hat
das Gefühl, durch die Gehörlosigkeit in ihrer Situation Zuhause oder am
Arbeitsplatz nicht beeinflusst zu werden. Über zwei Drittel der Befragten
empfanden die Teilnahme an der Gesellschaft als sehr schwierig. Die
Gehörlosigkeit, und die Schwerhörigkeit scheinen außerdem einen enormen Einfluss
auf die sozialen Kontakte mit Familie und Freunden zu haben. Über 71 %
der Erwachsenen hatten hier negative Erfahrungen gemacht, und die Situation
zeigt sich sogar als noch schlimmer, wenn Kinder und Jugendliche mit einbezogen
werden (74,8 %).
Eine plötzliche oder progressiv verlaufende
Gehörlosigkeit hat einen negativen Einfluss auf die Arbeitsleistung, was zu
einem völligen oder teilweisen Ausfall und einer völligen oder teilweisen
Sozialhilfeanspruch wegen Leistungsunfähigkeit führt. Außerdem ist die Teilnahme
an der Gesellschaft und die Anzahl der sozialen Kontakte davon betroffen. Das
geht eindeutig aus den abgegebenen Antworten auf die Frage, ob die
Gehörlosigkeit eine Veränderung in der Art der Arbeit, der Arbeitsweise und/oder
in den Kontakten verursacht hat, hervor. Nicht jeder hat diese Ja/Nein-Frage
beantwortet. Die Ergebnisse zeigen, dass die große Mehrheit der Gehörlosen und
der stark schwerhörigen Menschen eine enorme negative Auswirkung der
Gehörlosigkeit auf ihre Leistungsfähigkeit und auf ihre Möglichkeiten in
verschiedenen Situationen im täglichen Leben verspürt. Eine kleine Anzahl von
Menschen sagt, keine oder fast keine negative Auswirkung zu verspüren. Diese
Tatsache ist jedoch nicht leicht zu verstehen.
Den vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf
Anfrage! Die Redaktion Schnecke
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