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An zweiter Stelle der Sorgen-Skala Es freut mich sehr, dass meine Meinung zum Thema „Geschwisterkinder“ gefragt ist. Ich persönlich muss sagen, dass ich mich wirklich zu keiner Zeit von meinen Eltern in Bezug auf meine Schwester Michaela benachteiligt gefühlt hatte, denn ich glaube auch, dass meine Eltern darauf sehr viel Wert legten. Auch deshalb, weil ich sehbehindert bin und meine Eltern nach sehr früher Diagnose von Weitsichtigkeit und Schielen einen wahren Marathon von Arzt zu Arzt und von Klinik zu Klinik hingelegt haben, um mir mein Leben mit diesem Handicap zu erleichtern. Daher ist es für mich als selbstverständlich anzusehen, dass mit meiner Schwester das Gleiche gemacht wurde, auch wenn ich mich zu der Zeit damit abfinden musste, in der „Sorgen-Skala“ an zweiter Stelle zu kommen. Auch wenn meine Eltern sogar in dieser schweren Zeit vehement versuchten, mich nicht hinter meine Schwester zurückzusetzen, was ich sehr zu schätzen weiß. (...) Stefanie Eizenberger Christian-Pabst-Weg 17 83646 Bad Tölz
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