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Jeder Mensch besitzt zwei Ohren - um die Sprache aus dem Störlärm besser herausfiltern zu können, um Richtungen von Geräuschquellen zu orten, um einfach natürlich zu hören... Aufgrund einer Autoimmunerkrankung, dem Cogan-Syndrom, bin ich beidseitig ertaubt und wurde im November 2001 mit einem Cochlear-Implantat auf der linken Seite versorgt. Mein Hörerfolg war von der ersten Minute an sehr gut. Trotzdem hatte ich schon nach kurzer Zeit den Wunsch, mein zweites Ohr ebenfalls mit einem CI versorgen zu lassen. Dies hatte mehrere Gründe: 1. Nach der Ertaubung durch das Cogan-Syndrom können Obliterationen drohen, die die Insertion des Elektrodenträgers erschweren. 2. Obliterationen können auch die Ganglienzellen verändern, was dazu führen kann, dass das Hörergebnis mit CI umso schlechter sein kann je länger man mit der Implantation wartet. 3. Ich bin Lehrerin, möchte weiter in meinem Beruf arbeiten, absolviere derzeit ein Aufbaustudium und benötige dazu einfach zwei „Ohren“, nein 2 CIs! Für meine zweite Implantation wählte ich wieder die HNO-Klinik Mainz. Bei Professor Mann und seinem Team war ich medizinisch sehr gut betreut und die OP verlief komplikationslos. Am 5. November 2003 war der Tag der Anpassung. Aufgeregt war ich nicht, denn das Anpassen meines ersten CIs war inzwischen zur Routine geworden. Mit Robert Pera, dem Ingenieur der Firma Cochlear, würde es für die „neue Seite“ genauso gut laufen wie in den vergangenen zwei Jahren. Zuerst musste mein „altes CI“ angepasst werden, das war schon längst überfällig, was dann auch die neue MAP zeigte. (...) Ute Jung Wilhelmstr. 45 56584 Anhausen
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