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Was bedeutet die Gesundheitsreform für CI-Träger? Podiumsdiskussion
anlässlich der CI-Informationsveranstaltung des Bayerischen Cochlear Implant
Verbandes in Regensburg – Moderation: Dr. Martina Junius
Podium: Prof. Dr. Jürgen Strutz, Direktor der HNO-Uni-Klinik, Regensburg;
Bernhard Kochs, Rechtsanwalt, München;
1. Was ändert sich für CI-Träger durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz
(GMG)? Publikum: Welche Leistungen sind gemeint, die dem Einzelnen aufgebürdet werden können? Bauer: Ambulante Fahrten, künstliche Befruchtung; hierbei trägt eine Hälfte die KK, die andere das Ehepaar. Alles Verschreibungspflichtige übernimmt die KK (mit Eigenanteil), was nicht verschreibungspflichtig ist, übernimmt der Einzelne. Publikum: Mein CI funktionierte nicht mehr, ich fuhr deshalb in die Klinik. Früher wurden diese Fahrtkosten erstattet, heute nicht mehr. Bauer: Ambulante Fahrten übernimmt jetzt der Einzelne. Es gab Verbindungen zwischen Privat und Fahrt zur ambulanten Behandlung. Hermann: Als CI-Träger nimmt man zur nächsten Klinik weite Wege auf sich. Bei einer stationären Behandlung wird alles bezahlt, bei ambulanter nicht. Publikum: Es wird auch bei stationärer Behandlung nicht bezahlt. Es war nicht möglich, einen Transportschein zu bekommen. Soll ich mich mit der KK streiten? Bauer: Über die Notwendigkeit des Transportes entscheidet der Arzt, die KK kann nichts verordnen. Publikum: Sind die Kinder davon auch betroffen? Bauer: Das gilt für alle. Publikum: Die KK möchte immer sparen. Ist es billiger, vier Tage im Krankenhaus zu liegen, oder viermal zu fahren? Bauer: Wir sind an rechtliche Gegebenheiten gebunden.
2. Versorgung mit Batterien und Zusatzgeräten (Hilfsmitteln) – Ist die Finanzierung durch die KK gesichert? Bauer: Die Kosten der Batterieversorgung übernehmen wir für Erwachsene und Kinder. Für diejenigen, die Zuzahlungen geleistet haben: Zuzahlungen für Batterien, Reparatur etc. müssen nicht geleistet werden. Für Hilfsmittel, die nicht direkt zum CI gehören, dagegen schon.
(...)
Fragen: Prof. Dr. Jürgen Strutz, Dr. Martina Junius Mitschrift: Thomas Wippel Bearbeitung: Hanna Hermann
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