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Mit Hörschädigung in der Regelschule Ich bin vierzehn Jahre alt und möchte gern meinen Lebensweg mit der Hörschädigung erzählen. Schon vom 1. bis 3. Lebensjahr hatte ich ständig immer wiederkehrende Infekte und mein Hörvermögen war sehr wechselhaft. Später entwickelte sich eine Perlgeschwulst im Mittelohr, seitdem habe ich schon acht Operationen hinter mir (mal links, mal rechts, mal beidseitig). Ich bin in regelmäßiger HNO-fachärztlicher Behandlung bei Prof. Adler in der Hufelandklinik Berlin-Buch. Da meine Aussprache nicht sehr gut war, musste ich im 5. und 6. Lebensjahr zu einer logopädischen Behandlung. 1997 wurde ich in die Grundschule Basdorf eingeschult, kurz danach bekam ich meine ersten beiden HdO-Hörgeräte. Regelmäßig getragen habe ich sie erst ab der 2. Klasse, weil ich damals noch nicht wusste, was das Hören für eine Bedeutung für mich hat. Bis zur 4. Klasse hatte ich keine spezielle Förderung, jedoch haben meine Eltern im Dezember 2000 Kontakt zu Anita Hänel, Beratungslehrerin für Hörgeschädigte im Landkreis Barnim, aufgenommen. A. Hänel hat in der 4. Klasse mit den Schülern meiner Klasse zwei Stunden zum Thema Hören/Hörschädigung gesprochen. Im Frühjahr habe ich die Mikroport-Anlage bekommen. Es gab am Anfang ein paar Probleme mit den Lehrern, sie wussten nicht direkt, warum sie die FM-Anlage nehmen sollten. Im September 2001, Anfang der 5. Klasse, fand ein Förderausschuss für mich statt. Seitdem hatte ich abwechselnd eine Förderstunde in Mathe oder Deutsch. Ich habe andere Nachteilsausgleiche aufgrund meiner Hörschädigung nicht genutzt. (...) Stephanie Hannemann Im Kessel 2 16352 Basdorf
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