Am 4. Adventswochenende 2005 fand in München wieder einmal der beliebte JuGru-Treff für junge und jung gebliebene Schwerhörige und CI-Träger statt – diesmal in Form eines Christkindlmarkt-Weekends, umrahmt von einem freundschaftlichen Austausch mit der Schweizer Jugendgruppe. Diese konnte sich von ihren Münchner Gastgebern und Freunden über einige Münchner Christkindlmärkte sowie den exotischen Kulturmarkt ‘Tollwood’ führen lassen. Am Samstagabend war mit 24 ‘Gefährten’ in den JuGru-Treffräumen Spaß und Vergnügen durch Spiele und Plaudereien angesagt. Tatsächlich verlief das Meeting wie immer in ausgelassener Stimmung und blieb allen Teilnehmern in guter Erinnerung. Von einem solchen Treffen im Detail zu berichten, ist nicht besonders spannend und macht nicht viel Sinn – vielmehr sollen an dieser Stelle einfach ein paar Teilnehmer und ihre Zitate ein lebendiges Bild vermitteln.

 

Ein fast gewöhnlicher JuGru-Treff

 

Werner aus Ravensburg, 20 J.:
Es ist schön, dass auch ‘Nicht-Münchner’ an den Treffen teilnehmen können und dass man so immer wieder neue Leute kennen lernt. Das Treffen war gut organisiert, man konnte auch noch später dazu kommen; es war meiner Meinung nach für jeden etwas dabei.

Jana aus München, 18 J.:
Ich fand das Treffen supertoll, es waren viele Leute da, schön war auch, dass neue Gesichter da waren und auch die Schweizer! Auf dem Tollwood war eine super Atmosphäre, auch in der Friedenskirche, wo wir alle mit Stühlen einen Kreis bildeten und uns nett unterhalten haben! Wäre toll, wenn es mal Ausflüge gibt, wo man sich unterhalten kann! Im Großen muss ich ehrlich sagen, dass ihr euer Programm super gestaltet habt! Da macht es Spaß, an dem JuGru-Teffen teilzunehmen! Schön wäre auch, wenn viele dabei kommen!

Babsi aus Passau, 18 J.:
Es hat mir alles recht gefallen, vor allem auch, dass der Alex dabei war... Habe mich echt super dolle gefreut, ihn wieder zu sehen…
Alex aus Regensburg, 38 J.:
Als erstes möchte ich Anna und Tobi ein großes Kompliment aussprechen, denn der Samstag war sehr gut gelungen. Auf dem Tollwood war mir aufgefallen, dass es zur typischen ‘Gruppenbildung’ gekommen ist. Da saß ich mit den Schweizern und Markus alleine im Zelt. Sehr gefreut hat mich, dass wir die Kennenlernspiele von unserer Jugendleiterschulung ausprobieren konnten. Das Persönlichkeits-Spiel ist super angekommen, danach war auch das Eis gebrochen. Für das Lügen-Spiel waren wir vielleicht doch zu viele Leute? Und vielleicht kann man das nächste Mal eine halbe Kiste Weißbier organisieren?
Flurin aus St. Moritz, Schweiz, 20 J.:
Mein Physikstudium ist kein Zuckerschlecken und deswegen haben mir das lockere und fröhliche Weekend in München und der JuGru-Treff wirklich gut getan. Ich habe an diesem Wochen-ende so viel gelacht und Leute kennen gelernt wie in den letzten drei Jahren zusammengenommen! Sehr gerne möchte ich meine deutschen Bekanntschaften erhalten und bestimmt wieder nach München fahren...

Nicola aus Chiemsee, 20 J.:
Ich möchte mich auch ganz doll bedanken für dieses JuGru-Treffen. Ihr habt euch echt Mühe gegeben!

Sabrina aus Zürich, Schweiz, 20 J.:
Ich wollte gerne Schwerhörige aus anderen Ländern kennen lernen, Erfahrungen austauschen und vergleichen. Via Jugehörig (Gruppe für
junge Hörgeschädigte in Bern) erfuhr ich von diesem Ausflug und kann zu dieser internationalen Zusammenarbeit nur gratulieren! München sehen und erleben als Hörgeschädigte unter Hörgeschädigten – einfach toll.

Sylvia aus Freiburg, 25 J.:
Ich danke euch für die tolle Organisationsarbeit zum Christkindl-Weekend. Hut ab! Ihr wünscht euch Kritikpunkte? Hmm, da fällt mir nicht viel ein, dazu bin ich einfach zu selten und zu kurz dort, um eure Schwachpunkte zu identifizieren. Vielleicht kann ja jemand, der voll aktiv dabei war, euch konstruktivere Kritik geben. Aber Nachricht von euren JuGru-Aktivitäten bekomme ich gerne, denn wenn ich vielleicht wieder ein Quäntchen Zeit finde, dann kann ich wieder mitmachen.

Lisa aus München, 17 J.:
Ich möchte mich auch bei Anna bedanken und vor allem loben, dass du dir viel Mühe und Arbeit beim Organisieren der JuGru machst! Mach weiter so!


Silvio aus München, 25 J.:
Ich hab ja nur den Samstagabend mitbekommen... Die Organisation fand ich gut. Tollwood, Marienplatz und so sind sowieso immer gut! Nun zum Abend: Ich fand die Spiele toll, die Verknüpfungen zwischen den Spielen waren echt gelungen. Wir haben nur ein wenig spät mit denen begonnen. Vielleicht hätte man schon vor dem Pizzaessen spielen können? Der Sekt gab dem Ganzen so einen ‘offiziellen und feierlichen Touch’. Hmm, was ich sonst noch nicht so toll fand? Das Warten. Erst am Tollwood, dann in den Räumen der Friedenskirche... Ansonsten fand ich den Abend Klasse, auch die Snacks etc.

Laura aus Bern, Schweiz, 20 J.:
Schon seit einiger Zeit hatte ich Kontakt mit Münchner Hörgeschädigten geknüpft. Das München-Weekend war die Gelegenheit, diese virtuellen Kontakte einmal hautnah zu erleben! Das JuGru-Team sorgte für eine gelungene Organi-sation und stellte uns Schweizern Unterkünfte in äußerst netten Gastfamilien zur Verfügung. Trotz/dank klirrender Kälte erlebten wir ein stimmungsvolles, winterliches München. Die Zeit verging rasend schnell und doch sehr erfüllt. Selbst die sechsstündigen Zugreisen hin und zurück vergingen wie im Fluge – irgendwie ist Europa für mich ein bisschen geschrumpft...
Markus aus München (bzw. Stuttgart), 20 J.:
Es freut mich, dass ihr mit der JuGru viel Erfolg habt, was auch ein schönes Weihnachtsgeschenk ist. Viele Grüße!

Kerstin aus Pfaffing, 18 J.:
Die Organisation, die Leute und das Programm waren prima. Wartezeiten in der eisigen Kälte (Meister Schnupfen und Lady Eisfuß ließen grüßen...) waren bei der guten Stimmung und den lustigen, oft sehr interessanten Gesprächen rasch vergessen, bei denen wir oft viel Neues erfuhren. Ich freue mich immer wieder, bei den JuGru-Treffen dabei zu sein und hoffe, dass wir noch viele, viele Jahre gemeinsam was unternehmen und zusammen Spaß haben werden!!


… das hoffen wir Jugendgruppenleiter auch!
Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an die Schnecke, die uns mit ihrer freundlichen und großzügigen finanziellen Unterstützung eine umfangreiche kulinarische Versorgung ermöglichte!

Anna Stangl
Kathreinweg 13
81827 München

Ruben Rod
J.V. Widmann-Str. 21a
CH-3074 Muri/Bern

 

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