Die Bedeutung eines flächendeckenden Neugeborenen-Hörscreenings

„Eine frühkindliche Hörbeeinträchtigung muss so früh wie möglich erkannt und die trotz eines Hörverlustes noch vorhandene Hörfähigkeit, wie gering sie im Einzelfall auch sein mag, muss so genau wie möglich bestimmt und für die Sprachentwicklung nutzbar gemacht werden.“ (Löwe 1994, S. 17)

Hörschädigungen, die nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung eines Kindes haben. Um Beeinträchtigungen und Folgen in der sprachlichen, kognitiven, psychomotorischen und sozial-emotionalen Entwicklung zu vermeiden, folgten die Bestrebungen zu präventiven Maßnahmen in den vergangenen Jahren den Grundgedanken der pädaudiologischen Frühförderung von Armin Löwe,

  • ·         Hörschädigungen so früh wie möglich zu erkennen,

  • ·         mit einer apparativen Versorgung möglichst innerhalb der ersten sechs    
        Lebensmonate des Kindes zu beginnen und

  • ·         eine gezielte Hör-Spracherziehung einzuleiten.

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Ute Jung

Wilhelmstr. 45

56584 Anhausen

E-Mail: ute.jung@dcig.de

 

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