‘Leben in zwei Welten’ – Reha-Workshop

Das Thema des 13. MED-EL-Reha-Workshops vom 17. bis 19. März 2006 für Pädagogen, Therapeuten und alle, die mit CI-versorgten Kindern tätig sind, betraf die CI-Versorgung von Kindern hörgeschädigter Eltern und wurde in Zusammenarbeit mit dem CIC Schleswig-Kiel in Fulda durchgeführt.

Am Freitagabend referierte Prof. Dr. Annette Leonhardt über das Forschungsprojekt ‘Cochlea-implantierte Kinder gehörloser bzw. hochgradig hörgeschädigter Eltern’, das vom 1. September 2001 bis 31. August 2004 unter ihrer Leitung vom Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik des Instituts für Präventions- Integrations- und Rehabilitationsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wurde.

Prof. Leonhardt stellte dar, welche Beweggründe bei hochgradig hörgeschädigten und gehörlosen Eltern vorliegen, ihr Kind mit einem CI versorgen zu lassen: mein Kind soll es ‘besser’ haben als wir Eltern; Wertschätzung des Hörens; erleichterter Lautspracherwerb; verbesserte Lebenschancen; Rückgang der ‘klassisch’ gehörlosen Kinder und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen in den Schulen; Hoffnung auf wohnortnahe Beschulung.

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Renate Hoffmann und das Team der Frühförderung am

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte ‘Albert Klotz’

Murmansker Str. 12

06130 Halle

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