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Das volle Dutzend – 12 Jahre Friedberger CI-Symposium
Die HNO-Klinik der
J.-W.-v.-Goethe-Universitätsklinik Frankfurt und das CIC Rhein-Main in Friedberg
hatten geladen und trotz Pfingstfest kamen vom 1. bis 3. Juni 2006 viele
Wissbegierige und Experten in die Landesärztekammer Bad Nauheim, um sich dem
Thema ‘Schwerhörigkeit’ zu widmen. Es gab regen Austausch zwischen Betroffenen
und allen beteiligten Disziplinen – und wiederum ein nettes und interessantes
Miteinander. Auch die Ärztekammer würdigte den Stellenwert des Cochlea
Implantates (CI) durch Vergabe von sechzehn Fortbildungspunkten.
Workshops
Am 1. Juni fanden mehrere Workshops statt: ‘Musikalische Förderung von
CI-Kindern im CIC Rhein-Main’ und ‘Technische Neuerungen’, die von
Firmenvertretern dargestellt wurden.
Grundlagen
Die offizielle Begrüßung erfolgte dann am 2. Juni
durch Prof. Wolfgang Gstöttner, Chefarzt des Zentrums für HNO der Frankfurter
Uniklinik. Prof. Gottfried Diller ergänzte den Willkommensgruß und berichtete
von der musikalischen Förderung der kleinen CI-Patienten im CIC. Die
diagnostischen Möglichkeiten vor einer Cochlea Implantation und deren
Fortschritte wurden von Dr. Andrea Bink aus dem neuroradiologischen Zentrum der
Frankfurter Uniklinik in zahlreichen Bildern demonstriert. Anschließend erklärte
Prof. Rainer Klinke die Komplexität des Innenohres und seiner Verschaltung auf
höhere Ebenen im Gehirn aus physiologischer Sicht. Prof. Uwe Baumann, neuer
Leiter der Audiologie der Frankfurter HNO-Uniklinik, zeigte die Abhängigkeit der
empfundenen Tonhöhe von der Elektrodenlage bzw. des Stimulationsortes in der
Cochlea auf – und warum Patienten teilweise unterschiedliche Tonhöhen bei
gleichem Implantat wahrnehmen.
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der Redaktion!
Dr. Silke Helbig
HNO-Universitätsklinik
Theodor-Stern Kai 7, 60590 Frankfurt
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