Ein Brief an den Enkel

Dieser Beitrag hat nichts mit Hörschädigung zu tun. Trotzdem war die Schnecke-Redaktion der Meinung, dass er einige Leser ansprechen könne. Es geht hierbei um das Verhältnis zwischen einer Großmutter und ihrem zehnjährigen Enkel.

Für Großeltern sind Enkelkinder ein besonders kostbares Geschenk ihrer späten Jahre. Sie können Liebe geben  und dürfen verwöhnen, wie sie es möchten und wie es den Eltern recht ist. Sie tun gut daran, wenn sie sich aus der Erziehung der Kinder heraushalten. Doch gibt es dabei mal Probleme und ist dann ihr Rat gefragt, helfen sie gerne, aber auch nur dann.

Der Enkel, von dem hier erzählt wird, ist ein heller, aufgeweckter Kerl. Leider hatte er in der Grundschule das Pech, dass bereits im ersten Schuljahr viermal der Lehrer gewechselt wurde; keine gute Motivation zum Lernen und Mitmachen, wenn eine Bezugsperson fehlt. Der Lehrer, der die Klasse dann drei Jahre lang führte, war kein guter Pädagoge, da waren sich alle Eltern einig.

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Marlis Herzogenrath
Hohlsteinstr. 9
57080 Siegen

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