Therapiemöglichkeiten zur Rehabilitation hochgradiger Schwerhörigkeiten

Am 18. April 2007 fand im noblen Vila-Vita-Hotel in Marburg die 2. Marburger CI-Fortbildungsveranstaltung mit knapp hundert Teilnehmern statt, darunter Ärzte und Studenten der Universität Gießen und Marburg, HNO-Ärzte, Hörgeräteakustiker und CI-Träger. Die Begrüßung erfolgte durch Prof. Dr. R. Berger von der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Klinikums Gießen und Marburg. Sie erwähnte, dass durch die Vernetzung der Kliniken für HNO und Phoniatrie/Pädaudiologie die Otologie neben Onkologie ein Schwerpunkt des HNO-Klinikums geworden sei. Als ein deutliches Indiz dafür könne die 75. Cochlea Implantation gewertet werden. Sie bedankte sich beim Repräsentanten der Firma Cochlear für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Diagnostik der Schwerhörigkeiten
In Kürze führte sie Arten der Hörschädigungen auf: Schallleitungsstörungen (Mittelohr), Schallempfindungsstörungen (Innenohr), audiotorische Neuropathie (Innenohr intakt, Hörnerv geschädigt) und auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen. Die Ursachen können sowohl angeboren als auch erworben sein.

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Jürgen Thiemann
Oberer Eichweg 45
35041 Marburg

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