‘Grammatik-Erwerb und Therapie bei Kindern mit CI’

Am 7. und 8. September 2007 fand in Köln der Workshop zum obigen Thema statt, von der Firma Cochlear und dem Cochlear Implant Centrum Köln (CIK) organisiert und gestaltet. Pädagogen und Therapeuten reisten aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands an. Während ein Teil bereits täglich mit hörbehinderten Kindern arbeitete, suchten andere Teilnehmer über diesen Workshop den Einstieg in diese Arbeit.

So begannen die Referenten Sigrid Kaspar und Lidwin Spee zunächst in einer Einführung grammatikalische Grundbegriffe und die Abgrenzung zu den Bereichen Wortschatz, kommunikative Kompetenz und Aussprache für den regelrechten Spracherwerb zu erläutern. Innerhalb dieser Ebenen gelingt das noch recht eindeutig. So existiert durch Studien zum Ausspracherwerb im Deutschen (Fox, 2002) für diesen eine klar definierte Symptomatik, welche die Ableitung klar definierter Therapieziele erlaubt. Ähnlich verhält es sich im Bereich Semantik/Lexikon. Für die Behandlung von Kindern mit eingeschränktem Wortschatz ist das Procedere meist störungsspezifisch vorgegeben. Über den systematisch zeitlichen Erwerb der Grammatik gibt es dagegen bis heute wenig strukturiertes Wissen und in der Praxis zeigen die Patienten selten eine isolierte Problematik. Wir stellten uns daher zahlreiche Fragen: Wann erwerben Kinder welche grammatikalischen Strukturen? Warum und wie tun sie das? Was müssen sie an Fähigkeiten dafür mitbringen? Welche Entwicklungsschritte brauchen welche Vorläufer?

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Ute Wagner
Staatlich anerkannte Logopädin
Sachsenwerkstr. 71
01257 Dresden

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