Mein (Um-)Weg zu Hörgeräten und CI

Bevor ich über meine Erfahrungen berichte, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Mein Sohn Jonas ist neunzehn Jahre alt und gesund, meine Tochter Franziska ist siebzehn Jahre und leidet am Seckel-Syndrom, einer angeborenen, schweren Hirnfehlbildung. Franziska sitzt im Rollstuhl, muss gefüttert werden und kann nicht sprechen. Sie ist sowohl geistig als auch körperlich schwerstbehindert.
Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Apothekenhelferin gemacht und in diesem Beruf gearbeitet, bis unser erstes Kind geboren wurde. 1991, Franziska war gerade ein Jahr alt, wollte ich mir noch einen Traum erfüllen und habe begonnen, Medizin zu studieren, aber meine Familie kam dabei zu kurz und so habe ich das Studium 1993 schweren Herzens abgebrochen und noch im gleichen Jahr eine Ausbildung zur Heilpraktikerin begonnen, die ich nach drei Jahren erfolgreich abschließen konnte. Um die Zeit der Abschlussprüfung im November 1996 bekam ich – wahrscheinlich bedingt durch den Stress der Doppelbelastung – starken Tinnitus zunächst auf dem linken Ohr und drei Wochen später auch auf dem rechten. Wir hatten in der Zeit auch noch ein behindertengerechtes Haus gebaut, was zusätzlichen Stress bedeutete.

Meine HNO-Ärztin verordnete mir zwei Noiser, deren Rauschen mich von den Ohrgeräuschen ablenken sollte, was anfangs gut funktionierte.

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Barbara Anton
Mittlerer Flurweg 49
55543 Bad Kreuznach

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