Neugeborenen-Hörscreening heute             

Ziele

Ziel des universellen Neugeborenen-Hörscreenings (NHS) ist zum einen eine frühzeitige Diagnosestellung bei angeborener Schwerhörigkeit oder Taubheit, zum anderen aber auch die frühzeitige Einleitung einer Therapie.

Eine frühzeitige Diagnosestellung erlaubt die frühzeitige Einleitung einer Rehabilitation: Diese frühzeitige Rehabilitation ist mit einer signifikant verbesserten Sprachentwicklung und emotionalen Entwicklung der Kinder verbunden. Besonders bei einer hochgradigen Hörstörung oder gar Gehörlosigkeit sind frühe therapeutische Maßnahmen hinsichtlich eines Spracherwerbs und einer Sprachentwicklung effektiver als später eingeleitete Maßnahmen. So weisen Kinder mit einer vor dem sechsten Lebensmonat diagnostizierten Hörstörung eine bessere Sprachentwicklung auf als Kinder, die später diagnostiziert wurden.

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Prof. Dr. Jürgen Strutz
Elke Richter, U. Nennstiel-Ratzel
Klinikum der Universität Regensburg
HNO-Klinik und Poliklinik
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

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