Technische Anforderungen an Cochlea Implantate

Seit ihrer Einführung unterliegt die Versorgung mit Cochlea Implantaten kontinuierlich technologischen Verbesserungen. Dieses gilt für die Operationstechnik ebenso wie für die Hardware-Komponenten und die Anpass- und Betriebssoftware. Die technologischen Möglichkeiten der CI-Systeme haben mit größerer Verbreitung zugenommen, um den gestiegenen Anforderungen der Patienten und Wissenschaftler gerecht zu werden.

Die systematische Verbesserung von Operationsverfahren und Implantattechnologie hat erhebliche Implikation auf die Indikation zur CI-Versorgung und damit auf das Patientenklientel: So steigt beispielsweise der Anteil der Kleinstkinder unter einem Lebensjahr und die Zahl der Patienten mit erheblicher Resthörigkeit stetig. Die beidseitige (bilaterale) Versorgung wird ebenso wie die kombinierte Nutzung von Hörgerät und CI auf der gleichen Seite untersucht. Neue intracochleäre Elektroden zur Erhaltung des Resthörvermögens wurden entwickelt, ebenso wie komplexere und schnellere elektrische Stimulationsmuster (Sprachverarbeitungsstrategien), die zu deutlichen Verbesserungen des Sprachverstehens insbesondere im Geräusch geführt haben.

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Prof. Dr. Ing. Rolf-D. Battmer
HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

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