Sächsischer Hörtag in Dresden 

Am 19. April 2008 fand im Kulturrathaus Dresden der Sächsische Hörtag statt. Bevor ich darüber näher berichte, stelle ich mich kurz vor: Ich bin seit meiner Kindheit an Taubheit grenzend schwerhörig und seit Januar 2007 in der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Dresden mit einem CI auf der schlechteren Hörseite versorgt. Nach einem Monat begann die Rehabilitation im Sächsischen Cochlear Implant Centrum (SCIC) Dresden. Das neue Hören war für mich nicht einfach, denn ich musste mich daran gewöhnen, erstens in einer lauten Welt zu leben und zweitens, dass das Hören mit CI ganz anders ist als mit Hörgeräten. Zum Glück wurde das Hören nach mehrmaligem Einstellen immer angenehmer und verständlicher. Stimmen und auch Geräusche wurden immer klarer. Ich bin sehr froh, nun ein CI zu tragen – auch wenn der Weg am Anfang ziemlich steinig war.

Das Konzept des Hörtags war eine Informationsveranstaltung über Schwerhörigkeit und Taubheit im Erwachsenenalter. Die Veranstaltung wurde von der Universität Dresden (HNO-Klinik), vom SCIC Dresden, Deutschen Schwerhörigenbund (DSB) und von den Selbsthilfegruppen (SHG) mit Unterstützung der Firma Cochlear sowie der Aufklärungsinitiative ‘Ich will hören!’ organisiert.

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Dr. Stephanie Schmitmeier
Am Weinberg 4
14542 Werder/Havel

 

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