FM- und Induktionsanlagen für CI- und Hörgeräteträger

 

Hörgeräte und Cochlea-Implantate sollen das Hören bzw. Sprachverstehen in möglichst vielen Situationen des Alltags verbessern. Oft ist das Sprachverstehen auch mit diesen Systemen nicht ausreichend. Für Hörgeräte- und CI-Träger ist es daher günstig, wenn die Stimme eines Sprechers ‘direkt’ in das eigene System ein- gespeist wird. Für diesen Zweck wurden verschiedene Technologien entwickelt. Hierzu gehören die FM- und Induktionsanlagen. An dieser Stelle sollen beide vorgestellt und miteinander verglichen werden.

 

FM-Anlagen (FM=‘Frequenz-Modulation’) sind Funk-Übertragungsanlagen. 1958 brachte die Firma Sennheiser mit den ersten FM-Anlagen diese Drahtlostechnik in die Fernsehstudios. Schon bald hat man jedoch auch den potenziellen Nutzen für Schwerhörige entdeckt. Im Zusammenspiel mit Hörgeräten und CI-Systemen senden FM-Anlagen das Signal eines Sprechers, der ein Mikrofon mit einem FM-Sender trägt, über Funk direkt an einen FM-Empfänger, der an den Audioeingang eines Hörgerätes bzw. eines Sprachprozessors eines CI- Systems angeschlossen ist.

 

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Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe
Universitäts-HNO-Klinik
Waldstr. 1
91054 Erlangen 

 

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