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Reimplantation bei CI-Patienten – Erfahrungen an der MHH seit 1985 Die Cochlea-Implantation ist sowohl bei erwachsenen, hochgradig schwerhörigen Patienten als auch bei Kindern ein mittlerweile anerkanntes und etabliertes Verfahren. Im Rahmen der zunehmenden Etablierung des Neugeborenen-Hörscreenings werden sehr junge Kinder mit einem Cochlea-Implantat (CI) versorgt. Außerdem ist in den letzten Jahren zu beobachten, dass neue Indikationsgrenzen festgestellt werden – alle mit dem Ziel, die Hörschärfe und somit das Sprachverstehen für eine größere Gruppe von Betroffenen optimal zur Verfügung zu stellen. Sowohl mit der Verantwortung bei der Versorgung von Kleinstkindern und Kindern als auch mit der steigenden Verantwortung gegenüber der Erwartungshaltung der erfolgreich versorgten erwachsenen und kindlichen Patienten und der Perspektive eines immer längeren individuellen Lebens rückt bei der Verwendung eines medizinischen Produktes die Frage der Möglichkeit einer Reimplantation in den Vordergrund der Beratung. Aus Sicht der Autoren ist es bei der steigenden Zahl der potenziellen Versorger in Deutschland von großer Bedeutung, dass die Patienten bei der Wahl des Arztes und des CI-Teams auch hierüber ausreichend und offen Auskunft erhalten. Nur unter dieser Prämisse ist eine lebenslange und verantwortungsvolle Therapie sinnvoll. (...) Prof. Dr. Anke
Lesinski-Schiedat
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