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Ringschleife mit Halogenlampensystem Schon normal Hörende können in Hörsälen oder anderen halligen Räumen Verständnisprobleme haben. Umso mühsamer gestaltet sich manchmal das Verstehen bei Cochlea-Implantat- oder Hörgeräteträgern, besonders, wenn – wie z.B. in Krankenhäusern üblich – durch glatte harte Oberflächen an Fußböden und Wänden zusätzlich Schallreflexionen entstehen. Daher wurden schon vor Jahren in den Raum verlegte Ringschleifen entwickelt, die mit Hilfe eines speziellen, an eine Saalanlage angeschlossenen Verstärkers ein magnetisches Wechselfeld erzeugen. Hörgeräte oder Sprachprozessoren mit integrierter T-Spule oder eine um den Hals getragene Empfangsspule (Induktionsschlinge) nehmen das Wechselfeld auf und wandeln es in hörbare Signale um. So kann sich der Empfänger mit Hilfe der Ringschleife direkt mit der Saalanlage verbinden, Störgeräusche und schlechte Raumakustik bleiben außen vor. (...) Richard Krug
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