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Toine van Uden: Aktuelle Bedeutung seines Lebenswerkes
Toine (Antonius) van Uden wurde 1912 in Budel, nicht weit von Eindhoven, geboren. Er starb am 25. September 2008 und wurde am 1. Oktober 2008 in Houthem-St.Gerlach, nicht weit von Maastricht, beerdigt. Fast 96 Jahre alt wurde er und war bis kurz vor seinem Tod geistig und auch körperlich fit. Er hatte nicht nur ein langes Leben, sondern auch in vielerlei Hinsicht ein erfülltes und ‘produktives’ Leben. 1938 begann er seine Arbeit in Sint- Michielsgestel. Dies war der Beginn einer viele Jahrzehnte dauernden symbiothischen Beziehung. Van Uden war Sint-Michielsgestel, und Sint-Michielsgestel war van Uden. Van Uden war tätig als Gehörlosenlehrer, Pastoral-Arbeiter, (promovierter) Psychologe, Diagnostiker, Wissenschaftler und Dozent.
1977 wurde er pensioniert, ging jedoch keineswegs in den Ruhestand… Erst drei Jahre nach seiner Pensionierung begann meine Tätigkeit in Sint-Michielsgestel. Zu diesem Zeitpunkt war Toine van Uden noch voll im Einsatz: als Berater, Leiter der Forschungsgruppe und Nachwuchstrainer. Auch ich gehörte zu diesem Nachwuchs und habe damals viel von ihm gelernt. Van Uden hatte einen – aus meiner Sicht sehr zutreffenden – Spitznamen: ‘the black tornado’. Er erhielt ihn von Teilnehmern aus den Intern. Short Courses 1982-1994 mit insgesamt 250 Teilnehmern aus aller Welt. In seinem schwarzen Priesteranzug war er ständig und in hohem Tempo unterwegs, von einer Stelle zur nächsten, fast pausenlos. Er hatte ja so viel zu tun! Der aus Überzeugung, Vision und Engagement für den Mitmenschen entstandene Stress war positiv und offensichtlich nicht ungesund.
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Prof. Dr. Ir. Frans Coninx
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