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Audiologische Diagnostik bei Kleinkindern – Teil 1 (2) Die Möglichkeiten zur Diagnostik von Hörstörungen im Kindesalter sind in jüngerer Zeit beträchtlich erweitert worden. Zu diesem Thema gibt es viel zu sagen und es ist auch viel darüber geschrieben worden – insbesondere über die Untersuchung des Gehörs mit objektiven Methoden. Auch in diesem kleinen Artikel soll intensiv darauf eingegangen werden, doch ist es an dieser Stelle angebracht, zuvor die spezielle, vor der Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) bestehende Fragestellung näher zu betrachten. Denn anders als bei der Versorgung mit gewöhnlichen (schallverstärkenden) Hörhilfen muss hier nicht nur festgestellt werden, ob das Funktionsdefizit so ausgeprägt ist, dass eine apparative Hilfe gebraucht wird, sondern es ist auch erforderlich, einen möglichst zuverlässigen Anhalt dafür zu finden, dass das operativ eingesetzte CI im erwarteten Ausmaß zu einer Verbesserung führt. Mit anderen Worten ausgedrückt geht es vor der CI-Versorgung nicht nur darum, das Ausmaß der Taubheit zu erkunden und zu dokumentieren, es muss darüber hinaus mit zusätzlichen Untersuchungen auch sichergestellt werden, dass die elektrische Stimulation des Hörnervs zur (Wieder)Herstellung der auditiven Leistungen führt. (...) Prof. Dr. Sebastian Hoth
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