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„Einfach mehr sehen, dass jeder Mensch Stärken
und Schwächen hat!“ Was kommt dabei heraus, wenn an einer Schule behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen leben und lernen? Ist es, wie häufig behauptet, für alle eine große Bereicherung? Oder ist das Miteinander geprägt von Missverständnissen und Vorbehalten? Eher ein Nebeneinanderher als eine konstruktive Auseinandersetzung? Was geht in den Köpfen der betroffenen Schüler vor? Rund 1.000 Schüler besuchen das Evangelische Schulzentrum in Leipzig (‘EvaSchulze’), von der ersten bis zur zwölften Klasse. Damit ist das ‘EvaSchulze’ die größte Leipziger Schule in freier Trägerschaft mit einem Grund- und Mittelschulzweig und einem großen gymnasialen Teil. Unter den Schülern sind fast vierzig Kinder mit unterschiedlichsten Behinderungen – keine andere Leipziger Schule hat mehr Integrationskinder. Die Schule verfügt über eine recht gute personelle und materielle Ausstattung zur Begleitung der Integration. (...)
Barbara
Gängler
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