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Mobilfunknutzung mit CI trotz Gesundheitsrisiken und Störgeräuschen?
Durch die weite Verbreitung drahtloser Kommunikation und der starken Technisierung unserer Gesellschaft ist eine Exposition mit elektromagnetischen Feldern (EMF) nahezu unvermeidbar. So finden sich sowohl im häuslichen Bereich mit Mikrowellen- und Induktionsherd, Radio und DECT-Funktelefonen als auch im beruflichen Umfeld (Industrieanlagen, Mikrowellenwärmegeräte in der Physiotherapie) zahlreiche Quellen EMF-unterschiedlicher Frequenz (Abb. 1).
Gleichzeitig wurde und wird über die gesundheitlichen Risiken, die von hochfrequenten (100 kHz – 300 MHz) elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks (HF-EMF) ausgehen sollen, in den Zeitungen und im Fernsehen des Öfteren berichtet. Angesichts einer Zunahme mobiler Kommunikation – Mobiltelefonie – und der Einführung immer neuer Technologien (UMTS) herrscht somit dringender Klärungsbedarf hinsichtlich möglicher Gefahren. Insbesondere Wechselwirkungen mit medizinischen Implantaten und daraus resultierende Funktionsstörungen und Gesundheitsgefahren müssen zum Schutz der Bevölkerung ausgeschlossen werden. Von besonderem Interesse ist dies vor allem für die Gruppe der Cochlea-Implantat-Träger (CI), da durch die Nähe der Elektroden, des Implantats und des Sprachprozessors zum Gehirn einerseits und dem geringen Abstand beim Telefongespräch zur Quelle der HF-EMF andererseits möglicherweise gesundheitliche Risiken entstehen können.
(...) Ferdinand Bischof
Dr. Jörg Langer
Gleimstr. 5
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