Zwischen ganz normal und ganz besonders

– Gratwanderungen beim Erziehen von Kindern mit Hörbehinderung zwischen normalen Erziehungsaufgaben und besonderen Herausforderungen

„Kinder brauchen Erziehung...
Sie haben ein Recht auf Eltern, die Orientierung geben und Richtung weisen, auch und sogar gerade dann, wenn die Kinder sich nicht (immer) daran halten. Umgekehrt haben die Eltern die Pflicht, diese Aufgabe zum Wohl ihrer Kinder zu übernehmen, gleichgültig, ob die Kinder dem folgen. Auch Wegweiser werden nicht aus der Landschaft entfernt, weil manche Autofahrer nicht den ihnen gewiesenen direkten Weg wählen.“ (Rotthaus 2004, S. 10)

·  Was brauchen Eltern, um sich bei der Aufgabe, ein hörgeschädigtes Kind zu erziehen,
   sicher zu fühlen?
·
  Welche besonderen Herausforderungen bringt es mit sich, ein hörgeschädigtes Kind zu   
   erziehen? 

Eltern hörgeschädigter Kinder beschäftigen sich, wie ich in vielen Gesprächen in Eltern-Gruppen und auf Eltern-Wochenenden, in Frühförderung und CI-Rehabilitation festgestellt habe, sehr intensiv mit solchen und ähnlichen Fragen. Dabei scheint es so zu sein, dass es weniger um allgemeingültige Rezepte und Vorschriften zum Thema ‘Erziehen’ geht, sondern mehr darum, den eigenen, für die Familie und den eigenen Erziehungsstil passenden Weg zu finden.

(...)

Cornelia Tsirigotis
LVR-David-Hirsch-Schule
Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation
Hander Weg 95
52072 Aachen

 

 

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