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Here you
can see… Hilferuf eines frustrierten Zuhörers
Wissenschaftlicher Workshop. Es läuft bereits der dritte Beitrag und ich kann
immer nur bis zur 4. oder 5. Folie folgen. Bin ich alt geworden? Ehrlich gesagt,
früher war es auch nicht besser. Damals glaubte ich, noch nicht genug zu wissen,
um den Höhenflügen vor der Leinwand folgen zu können. Ich weiß immer noch nicht
genug, aber ich bekomme allmählich das Gefühl, dass mancher dieser Höhenflüge in
Wirklichkeit ein Tiefflug ist. Ein didaktischer Tiefflug.
„Das autistische Genie ist
nutzlos, solange sein Schaffen nicht verstanden wird“
Es muss einmal gesagt werden: Das autistische Genie ist nutzlos, solange
sein Schaffen nicht verstanden wird. Wer Wissenschaftler sein will, muss sein
Wissen auch vermitteln können. Wer tolle Forschung macht, muss sie erklären
können. Stattdessen bekommt der Zuhörer Folien vorgesetzt, die jede didaktische
Regel verletzen. Gezeigt wird eine Art Postersession, bei der im
20-Sekunden-Takt die PowerPoint-Bilder über die Projektionsfläche
rauschen, gespickt mit kryptischen Abkürzungen, als stammten sie aus dem
Passwortgenerator. Es reicht! Der Großteil von uns wird mit Steuergeldern
bezahlt, folglich sind wir den Steuerzahlern Rechenschaft schuldig. Was wir
erarbeiten, müssen wir der großen Mehrheit der Bevölkerung erklären können. Wer
etwas zu sagen hat, muss jeden erreichen.
(...)
Prof. Dr. Helmut Wilhelm
Universitäts-Augenklinik
Schleichstr. 12-16
72076 Tübingen
Den
vollständigen Text übermitteln wir Ihnen auf Anfrage! Die Redaktion Schnecke
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