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Sprachliche Entwicklung nach Cochlea-Implantation bei Kindern aus zweisprachigem Elternhaus Über die Hälfte der Kinder, die an unserer Klinik mit einem Cochlea-Implantat (CI) versorgt wurden, stammen aus einem zweisprachigen Elternhaus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Großraum Ruhrgebiet viele Familien mit Migrationshintergrund leben. Grundsätzlich ist eine hohe Rate an Mehrsprachigkeit nicht ungewöhnlich. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung benutzt mehr als eine Sprache im täglichen Leben. Fachleute standen dem Erwerb einer Zweitsprache bei Kindern mit CI häufig mit Skepsis gegenüber, da dies den Erwerbsprozess der Erstsprache beeinträchtigen könnte. Bislang gibt es nur wenige Studien, die Daten liefern, welche die Zweisprachigkeit bei Kindern mit CI befürworten. Ziel dieser Arbeit war es, die Auswirkung eines mehrsprachigen Elternhauses auf den Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern nach CI-Versorgung zu untersuchen. Weiterhin stellte sich die Frage, wie viele der CI-versorgten Kinder tatsächlich zweisprachig erzogen werden.
Patientenauswahl (...)
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Dr. Melanie Teschendorf
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